Das Hausarztmodell (Gatekeeper) wurde in den 90er Jahren in den USA als großer Fortschritt bezeichnet. Wegen schlechter Erfahrungen ist es heute bereits wieder ein Auslaufmodell. In Deutschland muss nach dem Willen der Politik jede Krankenkasse ein solches Modell anbieten.
Uns Patient/innen wird für die Beteiligung daran ein Bonus von ca. 30 angeboten.
Verschwiegen wird aber, das der Patient dadurch 1 Jahr an den Arzt gebunden ist, das ihm in dieser Zeit nur eine Apotheke zur Verfügung steht und dass
der Arzt verpflichtet ist das billigste Krankenhaus - nicht das geeignetste - auszusuchen. Der Arzt wird verpflichtet, nur noch den Wirkstoff und die Dosierung zu rezeptieren - der Apotheker entscheidet dann, welches Medikament an den Patienten ausgehändigt wird. Es wird das billigste Medikament sein!!!
Das Aufsuchen eines Facharztes ist nur noch mit einer Überweisung möglich. Hat der Patientent z.B. einen Hexenschuss o.ä. geht er zur Behandlung zum Orthopäden - ganz einfach -.
Beim Hausarztmodell wird der Patient verpflichtet immer erst den Hausarzt aufzusuchen. Der direkte Weg zum Facharzt, wie z.B. bei einem Hörsturz, Hexenschuss, Nierenkoliken usw. ist nicht mehr möglich. Dieses bedeutet, das er bei einer akuten Erkrankung zwei Ärzte aufsuchen und evtl. lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss. Nur wegen einer Überweisung!!
Ist Ihnen dies alles 30 Ersparnis im Jahr wert???
HAUSARZTMODELL
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aktualisiert am 16. August 2007 |
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