Obwohl die Testphase zur "elektronischen Gesundheitskarte" nicht abgeschlossen ist, haben die AOK und die Techniker Krankenkasse Firmen damit beauftragt 33,5 Millionen (AOK 25 Millionen, TK 8,5 Millionen) Versicherte mit Chipkarten auszustatten. Im April hat die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg in einer Resolution gegen die Einführung der eCard gestimmt. Am 18. Mai auf dem 110. Ärztetag in Münster, dem höchsten deutschen Ärztegremium, wurde die Einführung der eCard abgelehnt. Mehrere Ärztekammern und Fachverbände lehnen die elektronische Gesundheitskarte ebenfalls ab. Patienten fürchten die Zerstörung des Arzt/Patientenverhältnisses und die Aufhebung des Arztgeheimnisses durch die Speicherung ihrer intimsten Daten -im Internet auf einem riesigen Server. Wir als Kassenpatienten möchten wissen: Wie hoch ist der Auftragswert für die Besttellung der eCard??? Wer zeichnet dafür Verantwortlich??? Wer trägt hierfür die Kosten???